Inhaltstypen und Geltungsanspruch

Nicht jeder Beitrag erhebt denselben Anspruch. Die Einordnung soll sichtbar machen, ob ein Text technische Praxis erklärt, Literatur überträgt, eine persönliche Analyse bietet oder extern fachlich veröffentlicht wurde.

Fach- und Praxisbeitrag

Technische oder didaktische Inhalte mit nachvollziehbaren Grundlagen, Beispielen und begrenzten Empfehlungen.

Modell oder Arbeitsrahmen

Eine strukturierende Darstellung, die Entscheidungen unterstützen kann, aber keine allgemein gültige Lösung garantiert.

Didaktische Übertragung

Vorhandene Grundlagen werden auf einen neuen Anwendungsbereich übertragen. Die Übertragung bleibt als eigene Interpretation erkennbar.

Persönliche Analyse

Eine begründete Einordnung, bei der Wahrnehmung und Bewertung nicht als objektive Tatsache dargestellt werden.

Politischer Kommentar

Eine zeitgebundene Analyse politischer Entwicklungen. Tatsachen, Interpretation und normative Bewertung werden getrennt.

Externe Fach- oder Forschungspublikation

Ein über DOI, Verlagsseite, Konferenzarchiv, arXiv oder eine autorisierte Leseansicht überprüfbarer Beitrag. Zeitschriftenartikel, Konferenzbeiträge und zugehörige Preprint-Fassungen werden als unterschiedliche Veröffentlichungsformen gekennzeichnet, aber nicht mehrfach als eigenständige Arbeiten gezählt.

Industrie und technische Praxis

Fach- und Praxisbeiträge zu Software Engineering, Data Science, KI, Sicherheit, Kommunikation und technischen Entscheidungen. Modelle und Empfehlungen sind als begründete Arbeitsrahmen zu verstehen, nicht als allgemeingültige Lösungen.

Effektive Kommunikation im Software Engineering

Kommunikationsbrüche in Softwareprojekten erkennen und Anforderungen, Architekturentscheidungen und Verantwortung klarer abstimmen.

Beitrag zur Softwarekommunikation lesen

Kommunikationsfallen im Software Engineering

Typische Missverständnisse zwischen Fachbereich, Entwicklung und Management anhand konkreter Projektsituationen einordnen.

Kommunikationsfallen analysieren

PROACT, Ulpian und Problemlösungszyklus in der Java-Praxis

Ein strukturierter Rahmen für nachvollziehbare technische Entscheidungen unter Unsicherheit.

Entscheidungsrahmen ansehen

Verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz: Editorial und Fachbeiträge in Informatik Spektrum

Eine Themenseite zu vier Veröffentlichungen in "Informatik Spektrum" über KI-Ethik, Willensarchitektur, praktische Bewertung, Frameworks, Werkzeuge und Governance.

Themenseite zu verantwortungsvoller KI öffnen

Deduktives Argumentieren in der Java-Softwarepraxis

Architektur-, Validierungs- und Sicherheitsentscheidungen aus Regeln und Anforderungen nachvollziehbar ableiten.

Beitrag zur Deduktion lesen

Induktives Argumentieren in der Java-Softwarepraxis

Aus Logs, Incidents, Metriken und Tests vorsichtige Hypothesen und belastbare Engineering-Regeln entwickeln.

Beitrag zur Induktion lesen

DDoS-Abwehr als Managemententscheidung

Verfügbarkeit, Überlast, Prioritäten und kontrollierte Degradation als technische und organisatorische Entscheidung verstehen.

DDoS-Entscheidungsrahmen lesen

Wissenschaft und Lehre

Beiträge zu Argumentation, wissenschaftlichem Arbeiten und Didaktik. Die Detailseiten sollten Quellen, Übernahmen, eigene Modelle und Aussagegrenzen nachvollziehbar kennzeichnen.

Argumentenanalyse in der Wissenschaft

Deduktion, Induktion und Abduktion sowie ein sechsstufiges Prüfschema für nachvollziehbare wissenschaftliche Argumente.

Argumentenanalyse lesen

Effektives Lehren und Lernen in der Umschulung

Didaktische Anforderungen der IT-Umschulung unter Zeitdruck, Leistungsanforderungen und ethischer Verantwortung.

Didaktische Analyse lesen

Gesellschaft, Kultur und Verantwortung

Analytische und persönliche Einordnungen zu Ethik, Verantwortung, digitaler Resilienz, Selbstschutz und Kultur. Tatsachen, Interpretation und Bewertung sollen auf den Detailseiten getrennt werden.

U-Bahn-Vorfall Hamburg: ethische Analyse

Verantwortung, Sicherheit, Wahrnehmung und gesellschaftliche Reaktionsmuster nach einem Gewaltvorfall einordnen.

Ethische Analyse lesen

Das 7-Dimensionen-Modell ethischer Lebensführung

Ein strukturierendes Modell für Selbstverantwortung und ethische Orientierung in verschiedenen Lebensbereichen.

Sieben Dimensionen kennenlernen

Cybercrime, Verantwortung und digitale Resilienz

Cyberkriminalität als technische und gesellschaftliche Herausforderung mit Schutzfaktoren und Verantwortungsfragen.

Beitrag zu Cybercrime lesen

Zivilcourage und Selbstschutz

Verantwortliches Eingreifen, Selbstschutz und situationsangemessenes Handeln in bedrohlichen Lagen zusammendenken.

Orientierung zu Zivilcourage lesen

Bernarda Albas Haus: Ethik und Verantwortung

Macht, Unterdrückung, Selbstbestimmung und psychische Dynamik in Federico García Lorcas Drama analysieren.

Literarische Analyse lesen

Sport, Tanz und Trainingspraxis

Allgemeine, literaturgestützte oder didaktisch übertragene Orientierung zu Yoga, HYROX, Salsa und Ballett. Die Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische, physiotherapeutische oder ernährungsbezogene Beratung.

Politische und gesellschaftliche Einordnungen

Persönliche und methodisch begründete Analysen politischer Entwicklungen. Rechtliche Aspekte werden nur allgemein eingeordnet; die Inhalte sind keine Rechtsberatung.

KI-Überwachung am Hamburger Hauptbahnhof

Ethische, rechtliche und technische Fragen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz im öffentlichen Raum.

Analyse zur KI-Überwachung lesen

Koalitionsverhandlungen 2025

Politische Verhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD anhand des Harvard-Konzepts und gerechter Selbstbehauptung untersuchen.

Verhandlungsanalyse lesen

Extern veröffentlichte Fach- und Forschungspublikationen

Die folgende Übersicht umfasst Zeitschriftenartikel, Konferenz- und Workshopbeiträge. DOI-Adressen dienen als dauerhafte Publikationsnachweise. Autorisierte SharedIt-, ePDF- oder Preprint-Fassungen werden zusätzlich beim jeweiligen veröffentlichten Beitrag aufgeführt, wenn sie tatsächlich zur Verfügung stehen.

  • Verantwortungsvoller KI-Einsatz in der Praxis: Frameworks, Tools und regulatorische Einbettung in 15 Anwendungsfeldern

    Informatik Spektrum · Hauptbeitrag · online veröffentlicht 2026

    Der Beitrag untersucht den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in unterschiedlichen Praxisbereichen und betrachtet dabei technische, organisatorische, rechtliche und ethische Anforderungen.

    Im Mittelpunkt stehen 15 Anwendungsfelder, in denen KI-Systeme unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen, Organisationen und gesellschaftliche Prozesse haben. Dazu gehören unter anderem Personalwesen, Controlling, E-Commerce, Gesundheitswesen, Mobilität, Energieversorgung und Medien.

    Der Beitrag betrachtet Frameworks, Werkzeuge und regulatorische Anforderungen als Grundlage für eine verantwortungsvolle Gestaltung von KI-Systemen. Dabei werden technische Möglichkeiten mit Fragen von Transparenz, Fairness, Datenschutz, Verantwortung und gesellschaftlicher Wirkung verbunden.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von KI-Entwicklung, organisatorischer Umsetzung und regulatorischer Einbettung. Der Einsatz von KI wird damit nicht ausschließlich als technische Aufgabe verstanden, sondern als gemeinsame Verantwortung von Entwicklung, Management und Anwender:innen.

  • Der Wille in der KI – zwischen Pflichtethik, Motivation, Ich-Zuständen und rechtlicher Verantwortung

    Informatik Spektrum · online veröffentlicht 2026

    Der Beitrag entwickelt eine vierdimensionale Willensarchitektur für vertrauenswürdige KI-Systeme. Untersucht werden ethische Orientierung durch Pflichtethik, motivationale Strukturen, kommunikative Ich-Zustände sowie rechtliche Verantwortung als Perspektiven für die Gestaltung und Bewertung von KI.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-Systeme so gestaltet werden können, dass Entscheidungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch ethisch begründbar, kommunikativ nachvollziehbar und rechtlich verantwortbar sind. Die Architektur verbindet Werteorientierung, Motivation, Kommunikation und Verantwortung zu einem Modell für vertrauenswürdige KI.

  • KI und Ethik in der Praxis: Leitlinien für Entwickler:innen, Data Scientists und Projektverantwortliche – 15 Anwendungsfelder im Fokus

    Hauptbeitrag · Informatik Spektrum · online veröffentlicht 2026

    Der Beitrag entwickelt eine praxisorientierte Bewertungsmethodik für verantwortungsvolle KI-Systeme in 15 Anwendungsfeldern – vom Personalwesen über Bildung, Gesundheit, Mobilität, Produktion und Energie bis zu Medien und Kommunikation.

    Er verbindet die vier Formeln des kategorischen Imperativs von Immanuel Kant, die Rechtsprinzipien Ulpians, das Gerechtigkeitssymbol der Justitia sowie die politischen Theorien von Hobbes, Rousseau und Locke mit DSGVO, EU AI Act, EU-Grundrechtecharta und branchenspezifischen Regelwerken.

    Im Mittelpunkt stehen Fairness, Transparenz, Verantwortlichkeit, Gleichbehandlung, Menschenwürde, Autonomie und die Frage, wie ethische, rechtliche und technische Anforderungen bereits beim Entwurf, Einsatz und bei der Kontrolle von KI-Systemen berücksichtigt werden können.

  • Psychologische und neurologische Gründe für Cybercrime

    Informatik Spektrum 46(2), Seiten 87–95 (2023)

    Der Beitrag überträgt ausgewählte Ansätze aus forensischer Psychologie, Neurologie, Kindheit und Erziehung auf Fragestellungen des Cybercrime. Dabei werden Erkenntnisse aus Untersuchungen des Bundeskriminalamts und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen einbezogen.

    Behandelt werden unter anderem Selbstkontrolle, Kommunikation, Manipulation, Social Engineering, Phishing, Innentäter:innen und die Erkennung irreführender Kommunikationsformen. Der Artikel verbindet diese Perspektiven mit möglichen Präventions- und Entscheidungsansätzen.

    Die dargestellten Übertragungen sind als theoretischer und interpretativer Rahmen zu verstehen. Sie erlauben keine pauschale psychologische oder neurologische Einordnung einzelner Personen.

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  • Philosophische und politische Gründe für Cybercrime

    Informatik Spektrum 46(3), Seiten 138–148 (2023)

    Der Beitrag überträgt philosophische und politische Begriffe auf Cybercrime. Er behandelt unter anderem Aufklärung, Autoritätsglauben, Vorurteile, Bevormundung, Naturzustand und Sozialvertrag.

    Weitere Schwerpunkte sind Freiheit, Gesetze, Gesellschaft, Wirtschaft, Eigentum, Kultur, Macht, Moral und Gesundheit. Studien des Bundeskriminalamts und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen werden mit philosophischen, politischen, rechtlichen und berufsethischen Perspektiven verbunden.

    Der Artikel versteht Cybercrime damit nicht nur als technisches oder strafrechtliches Problem, sondern auch als Frage gesellschaftlicher Ordnung, Verantwortungsübernahme, rechtlicher Bindung und politischer Mündigkeit.

  • Effektives Lehren und Lernen in der Informatik, Wirtschaftsinformatik und verwandten Fachgebieten

    Informatik Spektrum 45(1), Seiten 29–37 (2022)

    Der Beitrag entwickelt ein Lehrbaummodell zur systematischen Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in Informatik, Wirtschaftsinformatik und verwandten Fachgebieten.

    Planung und Motivation bilden den Stamm des Modells. Kommunikation, Lehrmaterial, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Lernstörungen und Aktivierung werden als weitere notwendige Elemente dargestellt. Den Abschluss bildet die Überprüfung der Wirksamkeit des Unterrichts.

    Ziel ist ein Wandel von überwiegend vortragsbezogenen Lehrformen hin zu interaktiveren und psychologisch reflektierten Methoden, die Frustration verringern und Lernziele nachvollziehbarer unterstützen.

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  • Gesundheit in der Informatik im Zeitalter der Industrie 4.0 und Digitalisierung

    Informatik Spektrum 45(2), Seiten 96–105 (2022)

    Der Beitrag untersucht physische und psychische Gesundheitsrisiken, die mit steigenden Anforderungen an Intelligenz, Kreativität, Anpassung und Veränderungsfähigkeit in der Informatik verbunden sein können.

    Behandelt werden gesundheitsförderliche und gesundheitsschädliche Kräfte, Konflikte, Frustration, Belastungen in agilen Arbeitsformen und die Auswirkungen digitalisierter Arbeitsumgebungen.

    Der Artikel entwickelt Strategien zur Vermeidung und Bewältigung von Frustration und hebt bewusste, respektvolle und gesundheitsförderliche Kommunikation als Voraussetzung langfristig tragfähiger Arbeit in der Informatik hervor.

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  • Effektive Kommunikation in Scrum und der agilen Softwareentwicklung

    Informatik Spektrum 45(3), Seiten 171–182 (2022)

    Der Beitrag untersucht verbale und nonverbale Kommunikation innerhalb von Scrum und agiler Softwareentwicklung. Im Mittelpunkt stehen Scrum Master, Product Owner, Developers und Stakeholder.

    Analysiert werden Kommunikationsprobleme, die durch Frustration, unerfüllte Wünsche, User Stories, Anforderungen, Konflikte und unterschiedliche Erwartungen innerhalb kurzer Entwicklungszyklen entstehen können.

    Der Artikel behandelt gewaltfreie Kommunikation, nonverbale Signale, Konfliktmuster und Psychospiele. Effektive Kommunikation wird als Voraussetzung für erfolgreiche Sprints, verantwortliche Zusammenarbeit und den Schutz von Zeit, Energie, Beziehungen und Gesundheit verstanden.

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  • Fernlehren und Fernlernen von Objektorientierter Programmierung (OOP)

    Informatik Spektrum 44(2), Seiten 115–121 (2021)

    Der Beitrag beschreibt Erfahrungen mit einer virtuellen Lehr- und Lernumgebung für eine Lehrveranstaltung zur objektorientierten Programmierung mit Java.

    Eingesetzt und untersucht werden Online-Coding, Online-Debugging, kommentierte Codebeispiele, Gruppenräume, Whiteboards und Online-Fragebögen. Online-Coding und Debugging unmittelbar nach der Vermittlung eines Programmierkonzepts werden als besonders wirksam beschrieben.

    Abstrakte Vermittlung ohne konkrete Anwendung kann demgegenüber Frustration und Unzufriedenheit begünstigen. Der Beitrag zeigt deshalb, wie Interaktion und praktische Demonstration in virtuellen Programmierkursen verbunden werden können.

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  • Umschulung zum IHK-Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung und Systemintegration

    Informatik Spektrum 44(5), Seiten 327–338 (2021)

    Der Beitrag beschreibt ein projektbezogenes Lehrkonzept für die Umschulung zu IHK-Fachinformatiker:innen in Anwendungsentwicklung und Systemintegration.

    Am Beispiel von Datenbankdesign und Datenbankentwicklung werden Lehr- und Lerntheorien, praktische Projektarbeit und die Ergebnisse im Vergleich zu traditionelleren Lehrformen behandelt.

    Besondere Aufmerksamkeit gilt unterschiedlichen Bildungsbiografien und Teilnehmer:innen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Vereinfachte Fachsprache, Praxisbezug und schrittweise Projektarbeit sollen Überforderung verringern und Motivation aufrechterhalten.

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  • Same-Same But Different: On Understanding Duplicates in Stack Overflow

    Informatik Spektrum 42(4), Seiten 266–286 (2019)

    Der Beitrag untersucht eindeutige und ähnliche Duplikate auf Stack Overflow. Ziel ist zu verstehen, wie die Community nützliches redundantes Wissen von Beiträgen unterscheidet, die geschlossen oder gelöscht werden.

    Verglichen werden Eigenschaften, Textüberschneidungen, Tags, Antworten, Aufrufzahlen und Reaktionsgeschwindigkeiten von ursprünglichen Fragen, eindeutigen Duplikaten und ähnlichen Duplikaten.

    Die Ergebnisse zeigen, dass ähnliche Fragen trotz begrenzter Textüberschneidung zusätzliche Hinweise, Schlüsselbegriffe und unterschiedlich formulierte Antworten enthalten können. Damit behandelt der Beitrag die Balance zwischen Wissensbereinigung und erhaltenswerter Vielfalt.

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  • A Comparative Study of FAQs for Software Development

    Mathias Ellmann und Irmo Timmann · SQUADE@ESEC/SIGSOFT FSE 2019, Seiten 8–11

    Der Konferenzbeitrag untersucht Frequently Asked Questions als Wissensquelle für Softwareentwickler:innen. Analysiert werden 2660 Fragen aus 43 FAQ-Websites zu Softwarebibliotheken, APIs und Plattformen.

    Die Studie betrachtet Zugänglichkeit, Navigationswege, Verschlagwortung, Mehrsprachigkeit, Struktur, Lesbarkeit, Code-Text-Verhältnis und die Verwendung von Verweisen.

    Ziel ist es, Qualitätsmerkmale von Softwareentwicklungs-FAQs sichtbar zu machen und Hinweise dafür zu gewinnen, wie technische FAQ-Sammlungen verständlicher, auffindbarer und konsistenter gestaltet werden können.

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  • Two Perspectives on Software Documentation Quality in Stack Overflow

    Mathias Ellmann und Marko Schnecke · NL4SE@ESEC/SIGSOFT FSE 2018, Seiten 6–9

    Der Beitrag untersucht die Qualität von Stack-Overflow-Inhalten aus zwei Perspektiven: aus Sicht der Fragestellenden, die eine Antwort akzeptieren, und aus Sicht der Community, die Antworten bewertet.

    Untersucht werden Qualitätsindikatoren wie Lesbarkeit, Umfang, Code-Text-Verhältnis, Bilder, Aufzählungen und Zitate. Zudem werden Unterschiede zwischen Fehler-, Diskrepanz- und How-to-Fragen betrachtet.

    Ein überwachtes Machine-Learning-Verfahren wird eingesetzt, um vorherzusagen, ob Antworten akzeptiert oder positiv bewertet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Fragestellende und Community teilweise unterschiedliche Erwartungen an gute Antworten haben.

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  • Natural Language Processing (NLP) Applied on Issue Trackers

    NL4SE@ESEC/SIGSOFT FSE 2018, Seiten 38–41

    Der Beitrag untersucht, wie Verfahren der natürlichen Sprachverarbeitung auf Issue-Tracker und Entwicklungsaufgaben angewendet werden können, um ähnliche oder doppelte Aufgaben zu erkennen.

    Behandelt werden deskriptive Statistik, Themenmodellierung, N-Gramme, Jaccard-Ähnlichkeit, Latent Semantic Indexing, Entscheidungsbäume und Support Vector Machines.

    Ziel ist ein besseres Verständnis syntaktischer und semantischer Beziehungen zwischen Entwicklungsdokumenten sowie die Klassifikation und Vorhersage doppelter Aufgaben. Der Beitrag verbindet damit Dokumentenanalyse, NLP und Software-Engineering-Informationssysteme.

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  • Using Contexts Similarity to Predict Relationships between Tasks

    Walid Maalej, Mathias Ellmann und Romain Robbes · Journal of Systems and Software 128, Seiten 267–284 (2017)

    Der Zeitschriftenartikel untersucht Beziehungen zwischen Entwicklungsaufgaben. Aufgaben können voneinander abhängen, einander blockieren, aufeinanderfolgen oder ähnliche Ziele und Wissensanforderungen besitzen.

    Als Aufgabenkontext werden die Artefakte und Werkzeuge betrachtet, mit denen Entwickler:innen während einer Aufgabe interagieren. Die Ähnlichkeit dieser Kontexte wird genutzt, um Art und Stärke von Aufgabenbeziehungen vorherzusagen.

    Die entwickelten Modelle können zur Empfehlung ähnlicher Aufgaben und zur Unterstützung von Aufgabenwechseln eingesetzt werden. Damit soll die Wiederaufnahme verwandter Tätigkeiten erleichtert und unnötiger Kontextwechsel reduziert werden.

    Zeitschriftenartikel öffnen (öffnet in neuem Tab)
  • Find, Understand, and Extend Development Screencasts on YouTube

    Mathias Ellmann, Alexander Oeser, Davide Fucci und Walid Maalej · SWAN@ESEC/SIGSOFT FSE 2017, Seiten 1–7

    Der begutachtete Konferenzbeitrag untersucht Softwareentwicklungs-Screencasts als ergänzende Wissensquelle für Fragen zu Programmierschnittstellen, Werkzeugen und Entwicklungsaufgaben.

    Mithilfe von Videobildanalyse werden Entwicklungsscreencasts von anderen Videoarten unterschieden. Zudem werden häufige Themen und wiederkehrende Tätigkeiten wie Datenbankoperationen, Systemeinrichtung, Plug-in-Entwicklung, Spieleentwicklung und Tests analysiert.

    Über die Ähnlichkeit gesprochener Transkripte werden Screencasts mit API-Dokumentationen verknüpft. Ziel ist es, relevante Videos leichter zu finden und textuelle Dokumentation um praktische Bildschirmdemonstrationen zu ergänzen.

  • On the Similarity of Software Development Documentation

    ESEC/SIGSOFT FSE 2017, Seiten 1030–1033

    Der Beitrag betrachtet Ähnlichkeit innerhalb und zwischen verschiedenen Formen von Softwaredokumentation, darunter Stack-Overflow- Beiträge, API-Dokumentation und Entwicklungsscreencasts.

    Unterschieden werden unterschiedliche Ähnlichkeitstypen wie identisch, ähnlich und möglicherweise ähnlich. Dabei geht es sowohl um syntaktische Überschneidungen als auch um semantisch verwandtes Entwicklungswissen.

    Die Verknüpfung verwandter Dokumentationsformen soll Entwickler:innen beim Informationssuchen unterstützen, zusätzliche Lösungsperspektiven erschließen und den Zeitaufwand für die Bearbeitung von Entwicklungsproblemen verringern.

    ACM-Publikation öffnen (öffnet in neuem Tab)
  • On the Similarity of Task Contexts

    Walid Maalej und Mathias Ellmann · CSD@ICSE 2015, Seiten 8–12

    Der Workshopbeitrag untersucht die Ähnlichkeit von Softwareentwicklungsaufgaben anhand ihrer Aufgabenkontexte. Ein Kontext wird als Menge oder Vektor der bei einer Aufgabe verwendeten Artefakte beschrieben.

    Die Studie fragt, in welchem Umfang ähnliche Artefaktkontexte auf ähnliche Aufgaben, Ziele oder benötigte Kenntnisse hinweisen. Damit wird Aufgabenähnlichkeit nicht nur über Titel und Beschreibung, sondern über tatsächliche Arbeitskontexte betrachtet.

    Der Ansatz bildet eine Grundlage für spätere Modelle zur Vorhersage von Aufgabenbeziehungen und für Werkzeuge, die verwandte Entwicklungsaufgaben empfehlen oder Kontextwechsel unterstützen.

    IEEE-Publikation öffnen (öffnet in neuem Tab)

Trainings und IT-Weiterbildungsprogramme

Ausgewählte Themen der Fachbeiträge und Publikationen werden in praxisorientierten Schulungen und Weiterbildungsprogrammen vertieft. Das Angebot umfasst unter anderem Software Engineering, Data Science, verantwortungsvolle KI, Kommunikation, KI-Governance und ethische Technikgestaltung.

Die Trainings werden über SemaTrain angeboten und richten sich an Entwickler:innen, Data Scientists, Projektverantwortliche, Führungskräfte und weitere Fachkräfte in technischen Organisationen.

Fachliche Rückfragen und Vortragsanfragen

Für fachliche Rückfragen, Vorträge oder Workshops können Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen. Eine Nachricht begründet noch keinen Auftrag.

Bitte übermitteln Sie sensible oder vertrauliche Unterlagen erst über einen zuvor abgestimmten sicheren Übermittlungsweg. Zeitkritische Fristen gelten erst dann als übernommen, wenn dies ausdrücklich bestätigt wurde.