Diagnose
Problem und Situation präzisieren. Beobachtungen, Symptome, Grenzen, Beteiligte, Informationslücken und Annahmen werden getrennt betrachtet.
Software, Daten und Architektur · typische Beratungsfälle
Technische Entscheidungsberatung ist sinnvoll, wenn mehrere Optionen grundsätzlich funktionieren, aber unterschiedliche langfristige Folgen besitzen. Der Beratungsfokus liegt dann auf Kriterien, Annahmen, Alternativen, Risiken und der Frage, welche Option unter den tatsächlichen Rahmenbedingungen sinnvoll ist.
Die Use Cases werden nicht als starre lineare Projekte verstanden. Neue Informationen können frühere Annahmen verändern. Diagnose, Zielformulierung, Analyse und Entscheidungsfindung werden deshalb bei Bedarf mehrfach durchlaufen. Die anschließende Umsetzungsplanung übersetzt die Entscheidung in konkrete nächste Schritte.
Problem und Situation präzisieren. Beobachtungen, Symptome, Grenzen, Beteiligte, Informationslücken und Annahmen werden getrennt betrachtet.
Den gewünschten Zustand und überprüfbare Erfolgskriterien bestimmen. Dabei wird geklärt, was erreicht, erhalten, vermieden oder beendet werden soll.
Mehrere Erklärungen und Handlungsoptionen entwickeln. Alternativen, Abhängigkeiten, Risiken, Nebenwirkungen und verfügbare Mittel werden untersucht.
Bewertungskriterien festlegen, Optionen vergleichen, Zielkonflikte sichtbar machen und eine begründete Priorisierung beziehungsweise Entscheidung treffen.
Die gewählte Lösung in Verantwortlichkeiten, Meilensteine, Nachweise, Kontrollen und erneute Entscheidungspunkte übersetzen.
Methodische Grundlage: Die Struktur ist eine eigenständige, auf die hier angebotenen Beratungsleistungen übertragene Anwendung eines iterativen Problemlösungsansatzes in Anlehnung an Nicolai Andler, Tools für Projektmanagement, Workshops und Consulting – Kompendium der wichtigsten Techniken und Methoden, Band 6, Publicis, Erlangen, 2015. Die hier beschriebenen Use Cases, Fragestellungen und Beratungsinhalte sind auf die jeweiligen Leistungsfelder von Mathias Ellmann zugeschnitten.
Die folgenden Beispiele zeigen typische Entscheidungssituationen. Ein konkretes Beratungsprojekt wird nicht automatisch nach diesem Muster durchgeführt, sondern an Problem, Ziel, verfügbare Informationen und organisatorische Rahmenbedingungen angepasst.
Use Case 1
Ausgangslage: Ein gewachsenes System verursacht hohe Änderungs- oder Betriebskosten. Komplettneubau und schrittweise Modernisierung stehen zur Diskussion.
Tatsächliche Engpässe, Qualitätsprobleme, Abhängigkeiten, Änderungsfrequenz, Betriebsrisiken und Kosten erfassen.
Festlegen, welche technischen und geschäftlichen Verbesserungen eine Modernisierung messbar erreichen soll.
Weiterbetrieb, gezieltes Refactoring, modulare Ablösung, Plattformmigration und Neubau hinsichtlich Nutzen, Risiko und Übergangskosten vergleichen.
Option oder Migrationspfad anhand klarer Kriterien und technischer Risiken auswählen.
Schrittweise Umsetzung, technische Messgrößen, Rückfalloptionen und Review-Punkte definieren.
Use Case 2
Ausgangslage: Eine Organisation muss entscheiden, ob eine technische Fähigkeit selbst entwickelt, eingekauft oder als Cloud-Service genutzt werden soll.
Funktionale Anforderungen, Qualitätsziele, strategische Relevanz, vorhandene Fähigkeiten und bestehende Systemgrenzen erfassen.
Definieren, welche Eigenschaften langfristig kontrolliert und welche standardisiert werden können.
Kosten, Lock-in, Integrationsaufwand, Anpassbarkeit, Betrieb, Sicherheit, Datenkontrolle und Exit-Fähigkeit vergleichen.
Option anhand gewichteter Kriterien auswählen und kritische Annahmen dokumentieren.
Pilotierung, Abnahme, Integration, Vertrags- beziehungsweise technische Exit-Punkte und späteren Review planen.
Use Case 3
Ausgangslage: Mehrere Plattformen und Werkzeuge erscheinen technisch geeignet, unterscheiden sich aber deutlich in Komplexität, Betrieb und langfristiger Bindung.
Reale Datenmengen, Workloads, Nutzergruppen, Integrationen, Sicherheitsanforderungen, Kompetenzen und Betriebsmodell erfassen.
Ein Zielbild entwickeln, das konkrete Arbeitsabläufe unterstützt, statt lediglich möglichst viele technische Funktionen abzudecken.
Plattformoptionen anhand Use Cases, Kosten, Skalierbarkeit, Portabilität, Teamkompetenz, Governance und Betriebsaufwand vergleichen.
Plattform anhand gewichteter Kriterien und nach Möglichkeit eines begrenzten Proof of Concept auswählen.
Einführung stufenweise planen, Standards definieren, Migration priorisieren und spätere Überprüfung der Annahmen vorsehen.
Mehrere der in der Beratung verwendeten Denkweisen werden in den folgenden Büchern ausführlicher behandelt. Die Buchseiten enthalten zusätzliche Informationen zu Inhalt, Zielgruppe und thematischen Schwerpunkten.
Thematische Übersicht zu Daten, Modellen, Software und technischen Entscheidungen.
Buchseite ansehen
Anforderungen, Architektur, Qualität und nachvollziehbare technische Entscheidungen.
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Vom Problem über Daten und Analyse bis zur Entscheidung und umsetzbaren Lösung.
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Modelle, Metriken, Risiken, Unsicherheit, Fairness und Entscheidungsunterstützung.
Buchseite ansehenDie Beratung unterstützt bei technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Analyse, Entscheidungsfindung und Umsetzungsplanung. Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung, Steuerberatung, Anlageberatung oder psychotherapeutische Beratung. Bei Fragestellungen zum EU AI Act werden technische, organisatorische und methodische Aspekte behandelt; rechtliche Bewertungen müssen gegebenenfalls durch entsprechend qualifizierte Rechtsberatung ergänzt werden.
Wenn Ihre Situation einem der beschriebenen Use Cases ähnelt, kann zunächst die konkrete Entscheidungs- oder Problemstellung abgegrenzt werden. Daraus lässt sich bestimmen, welche Form der Beratung sinnvoll ist.
Bitte übermitteln Sie sensible oder vertrauliche Unterlagen erst über einen zuvor abgestimmten sicheren Übermittlungsweg. Zeitkritische Fristen gelten erst dann als übernommen, wenn dies ausdrücklich bestätigt wurde.