Was ist ein Startup-Realitätscheck?
Ziel ist nicht,
eine Gründungsidee möglichst positiv oder negativ zu bewerten.
Entscheidend ist vielmehr,
belastbare Beobachtungen,
Annahmen,
Interpretationen
und Erwartungen voneinander zu trennen.
Dadurch wird sichtbar,
welche Teile eines Geschäftsmodells bereits gut gestützt sind,
welche noch geprüft werden müssen
und wo Fehlentscheidungen entstehen könnten.
Gerade technologieorientierte Startups
arbeiten häufig unter hoher Unsicherheit.
Produkt,
Markt,
technische Machbarkeit,
Finanzierung,
Vertrieb
und Organisation
entwickeln sich gleichzeitig.
In dieser Situation können einzelne Kennzahlen
oder positive Rückmeldungen
leicht stärker wirken,
als ihre tatsächliche Aussagekraft rechtfertigt.
Der Realitätscheck strukturiert deshalb zentrale Fragen
und macht Annahmen explizit.
Er dient als Entscheidungsgrundlage
für Gründerinnen und Gründer,
Founder-Teams
und verantwortliche Führungskräfte.
Leitfrage:
Unterstützen die vorhandenen Informationen
die bisherige Einschätzung tatsächlich –
oder erzählt sich das Unternehmen
bereits eine Geschichte,
für die noch zu wenig belastbare Evidenz vorhanden ist?