Zwölf Wissensseiten in vier Themenbereichen:
Der Bereich erklärt das Modell des Buches, grenzt verwandte Begriffe und Modelle voneinander ab und kennzeichnet, wo praktische Literatur, theoretische Modelle oder belastbarere wissenschaftliche Quellen unterschiedliche Funktionen erfüllen.
Grundlagen
Grundbegriff, Kommunikationsebenen und die drei Säulen des Buchmodells.
Grundbegriff
Was ist gerechte Selbstbehauptung?
Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen vertreten, ohne Dominanz, Manipulation oder Selbstaufgabe zum Prinzip zu machen.
Buchbezug: Kapitel 1, Kapitel 2.1 und Kapitel 8.1.
Kommunikation
Verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation
Worte, Stimme und Körpersprache unterscheiden und ihr Zusammenspiel ohne überzogene Deutungsansprüche betrachten.
Buchbezug: Kapitel 1.1 bis 1.4.
Säulen
Respekt, Verantwortung und Gerechtigkeit
Die drei Säulen des Buchmodells und ihre Bedeutung für gerechte Selbstbehauptung.
Buchbezug: Kapitel 2.1 bis 2.2 und Kapitel 8.1.
Abgrenzung und ethische Orientierung
Durchsetzungs- und Rückzugsmuster unterscheiden und die Kriterien des Buches für gerechte Selbstbehauptung nachvollziehen.
Abgrenzung
Dominanz, Manipulation, Flucht und egoistische Selbstbehauptung unterscheiden
Vier im Buch beschriebene Gegenmuster und ihre Unterschiede.
Buchbezug: Kapitel 3.1 bis 3.4.
Ethik
Intention, Respekt und Werteorientierung
Die Kriterien aus Kapitel 4 für eine gerechte Form der Selbstbehauptung.
Buchbezug: Kapitel 4.1 bis 4.3.
Vergleich
Befehl, Manipulation oder gerechte Selbstbehauptung?
Drei Kommunikationsweisen anhand von Transparenz, Druck, Autonomie und Beziehung voneinander unterscheiden.
Buchbezug: Kapitel 5.1 bis 5.3.
Kommunikation und Konfliktdynamik
Grenzen kommunizieren, Körpersprache differenziert betrachten und Modelle für Beziehungs- und Konfliktdynamiken einordnen.
Grenzen
Grenzen klar und respektvoll setzen
Eigene Bedürfnisse ausdrücken und zwischen Klarheit, Dominanz und Rückzug unterscheiden.
Buchbezug: Kapitel 1, 4, 6 und ausgewählte Beispiele aus Kapitel 7.
Körpersprache
Körpersprache und Tonfall seriös einordnen
Nonverbale und paraverbale Signale als Kontextinformationen betrachten, ohne aus einzelnen Gesten sichere Aussagen über Gedanken, Motive oder Täuschung abzuleiten.
Buchbezug: Kapitel 1.2 bis 1.4 und weiterführende Literatur.
Beziehungsmuster
Psychospiele, Transaktionsanalyse und Drama-Dreieck einordnen
Berne, Karpman und weitere vom Buch genannte Ansätze als unterschiedliche Modelle für Interaktionsmuster unterscheiden.
Buchbezug: weiterführende Literatur zu Psychospielen, Transaktionsanalyse und Konfliktdynamik.
Anwendung und Grenzen
Das Modell mit verwandten Kommunikationsansätzen und verschiedenen Lebensbereichen vergleichen und seine Grenzen in Gefährdungslagen deutlich machen.
Kommunikationsmodelle
Gewaltfreie und einfühlsame Kommunikation im Verhältnis zur gerechten Selbstbehauptung
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Rosenberg, Salomé und weiteren Kommunikationsansätzen.
Buchbezug: weiterführende Literatur zu gewaltfreier und einfühlsamer Kommunikation.
Lebensbereiche
Gerechte Selbstbehauptung in Arbeit, Familie und Gesellschaft
Wie das Buch sein Modell auf berufliche, familiäre und gesellschaftliche Situationen überträgt.
Buchbezug: Kapitel 6, Kapitel 7.11 bis 7.22 und Kapitel 8.2.
Sicherheit
Wann Selbstbehauptung nicht reicht
Gewalt, sexuellen Missbrauch, Mobbing, Diskriminierung und Belästigung nicht auf ein Kommunikationsproblem reduzieren: Sicherheit, Hilfeholen und geeignete Unterstützung unterscheiden.
Buchbezug: insbesondere Kapitel 7.1 bis 7.10.
Quellenbasis dieses Wissensbereichs
Modellquelle Mathias Ellmann: Die Kunst der gerechten Selbstbehauptung.
Selbstbehauptung und Kommunikation Unter anderem Dominique Chalvin, Marshall B. Rosenberg, Jacques Salomé, Monika Wilke sowie Thomas Gordon und Noel Burch.
Psychospiele und Beziehungsmuster Unter anderem Eric Berne, Stephen B. Karpman, Christel Petitcollin und Robert Levine.
Nonverbale Kommunikation Unter anderem Albert Mehrabian, Joe Navarro, Patrice Ras sowie Jack Schafer und Marvin Karlins.
Führung, Motivation und Selbstreflexion Unter anderem Werner Correll, Don Miguel Ruiz und Patrice Ras.
Buchstruktur als Referenz
Die Wissensseiten beziehen sich auf Kapitel 1 bis 8 der veröffentlichten Fassung des E-Books. Danach folgen Nachwort und weiterführende Literatur.
Wissensseiten und Buch
Die Wissensseiten beantworten einzelne Fragen eigenständig und ordnen verwendete Quellen nach ihrer Funktion ein.
Das Buch verbindet die Themen zu einem fortlaufenden Modell und enthält zahlreiche ausführliche Praxisbeispiele.
Zwölf Wissensseiten in vier Themenbereichen
Die zwölf Fachseiten werden nun schrittweise veröffentlicht.