Grundsatz: Fremdmaterial bestimmt Themen und dient der fachlichen Prüfung – nicht der Übernahme fremder Formulierungen oder Übungen.
Erklärungen, Beispiele, Dialoge, Aufgaben, Multiple-Choice-Fragen, Distraktoren und Feedback werden eigenständig entwickelt.
1. Niveaustufen und Lernprogression
Die Bezeichnungen A1, A2, B1 und weitere Niveaustufen dienen der Orientierung am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER/CEFR).
Für die konkrete Progression des Spanischen wird insbesondere der Plan Curricular del Instituto Cervantes als fachliche Referenz herangezogen.
Common European Framework of Reference for Languages (CEFR) und Companion Volume.
Plan Curricular del Instituto Cervantes (PCIC).
2. Wortschatz und Bedeutungen
Für Bedeutungen und lexikalische Prüfung ist das Diccionario de la lengua española (DLE) von RAE und ASALE eine zentrale Referenz.
Wörterbuchdefinitionen werden nicht massenhaft übernommen oder als eigener Text wiederveröffentlicht. Lerntexte formulieren Bedeutungen und Beispiele eigenständig.
Status in diesem Lernbereich: Referenzquelle.
3. Grammatik und Orthografie
Grammatische, orthografische und gebrauchsbezogene Aussagen werden anhand geeigneter Werke von RAE/ASALE geprüft.
Dazu gehören je nach Fragestellung insbesondere akademische Grammatik, Orthografie und Diccionario panhispánico de dudas.
Auch hier gilt: Die Referenz wird fachlich ausgewertet; längere fremde Erläuterungen, Tabellen oder Beispiele werden nicht kopiert.
4. Aussprache
Aussprache gehört von Beginn an zum Sprachwissen. In den Lektionen werden deshalb Betonung, wichtige Laute und regionale Unterschiede sichtbar gemacht.
IPA-Lautschrift auf dieser Website ist eine eigenständig erstellte Lernhilfe. Sie ersetzt keine vollständige phonetische Beschreibung einer Varietät.
Fremde Audiodateien werden nicht ohne geklärte Nutzungsrechte eingebunden. Hörbeispiele werden erst veröffentlicht, wenn sie selbst erstellt oder eindeutig lizenziert wurden.
5. Regionale Varianten
Standardspanisch bildet die Grundlage. Regionale Formen werden zusätzlich und ausdrücklich als regional markiert.
Für das Spanisch der Kanaren dient die Academia Canaria de la Lengua als wichtige institutionelle Referenz. Dies betrifft beispielsweise Aussprache, Wortschatz und Kanarismen.
Institutionelle Referenz für das Spanisch der Kanarischen Inseln.
6. Lokale und zeitabhängige Informationen
Bei realen Anwendungssituationen auf Teneriffa werden für veränderliche Tatsachen möglichst zuständige Primärquellen verwendet.
Dazu können beispielsweise Verkehrsunternehmen, Flughafenbetreiber, Gemeinden, Cabildo oder Behörden gehören. Fahrpreise, Öffnungszeiten, Regeln und ähnliche Angaben werden vor Veröffentlichung erneut geprüft.
7. Rechte- und Clean-Room-Prinzip
Eine Quelle zu nennen bedeutet nicht, dass deren Inhalt frei kopiert werden darf.
Erklärungen, Dialoge, Beispiele, Übungen, Selbsttests und Feedback.
Wörterbücher, institutionelle Sprachbeschreibungen und Fachwerke.
Fremde Lehrbuchübungen, App-Fragen, Prüfungssätze, umfangreiche Definitionen oder ungeklärte Medien.
8. Was Lernende selbst nachschlagen können
Der Lernbereich soll nicht nur Antworten liefern, sondern auch den kompetenten Umgang mit Referenzwerken fördern.
Hinweise wie „Im Wörterbuch nachsehen“, „Grammatikreferenz“, „Warum ist das A1?“, „Regionale Sprachquelle“ oder „Lokale Primärquelle“ machen deshalb transparent, welche Art von Quelle eine Aussage trägt.